Interxion
Vom Start-up zum Star Geburtsstunde: Interxion wird am 10. Mai 1999 gegründet. Aus dem kleinen Start-up entwickelt sich schnell einer der größten Anbieter von Rechenzentrums-Dienstleistungen in Deutschland.
Der Weg zur Cloud Krise überstanden: Nach dem Ende der DotCom-Blase baut Interxion seine Rechenzentren aus. Das Unternehmen prägt den Begriff Colocation und die gesamte Branche.
Grundsteinlegung des Rechenzentrums FRA5 im Jahr 2008 mit Frankfurts Oberbürgermeisterin Petra Roth und ehemaligem hessischen Ministerpräsidenten Roland Koch [Bild: © Herrmann Wygoda]
Der Schutz der Daten Höhere Sicherheit: Interxion erstellt eine neue Zaunanlage um den Campus. Damit erfüllt der Anbieter die gestiegenen Anforderungen und wird für Großkunden noch attraktiver.
DIE IT-Infrastruktur für Frankfurt Lösungen für die vernetzte Welt: Interxion bietet direkte Verbindungen zu Amazon Web Services und Microsoft Azure sowie Zugang zu mehr als 500 Netzwerkanbietern.
Der richtige Draht zu den Hyperscalern Schlag auf Schlag: 500 Kunden in Deutschland, neuer Geschäftsführer und eigenes Umspannwerk. Zudem gibt es nun direkte Anbindungen zu allen großen Hyperscalern.
Der Datenverkehr wird deutlich zunehmen So geht es weiter: Jens Prautzsch, Geschäftsführer der Interxion Deutschland GmbH, blickt in die Zukunft des eigenen Unternehmens und der Branche.
Jens Prautzsch, Geschäftsführer von Interxion Deutschland [Bild: © Jörg Ladwig]
Frankfurt
Frankfurt wird zur Datenhauptstadt Frankfurt wird Internet-Hauptstadt: Schon vor dem Boom Ende der 90er-Jahre wird der DE-CIX gegründet. Er zieht zahlreiche Rechenzentrums-Anbieter an, unter anderem Interxion.
Im Gebäude der ehemaligen Bundespost in der Mainzer Landstraße 237 (Frankfurt) wird 1999 der erste Switch in Betrieb genommen. [Bild: ©Hermann Wygoda]
Frankfurter Muss: Fußball & IT Vom Sommermärchen zum IT-Aufschwung: Nach der Internet-Depression hebt 2006 erst die Fußball-WM die Stimmung, danach klappt es auch wieder mit dem IT-Markt.
Frankfurt – der Datendurchschlagspunkt No. 1 Weltweit Nummer 1: Der Frankfurter DE-CIX wird 2010 zum größten Internet-Knoten. In Spitzenzeiten tauschen hier die Netze der Anbieter mehr als 1 Terabit Daten pro Sekunde.
Frankfurts Aufstieg zum Cloud Hub Öffnung der Netze: Immer mehr große IT-Unternehmen siedeln sich in Frankfurt an – und diese übertragen Daten auch zunehmend untereinander. Dadurch steigt die Bedeutung der Internet-Metropole weiter.
4.000 km Glasfaserkabel in Frankfurt Stetes Wachstum: Die Rechenzentrumsbranche wächst über die Jahre stabil, meist um mehr als 10 Prozent. Dies bietet immer mehr und sichere Arbeitsplätze – auch in anderen Wirtschaftsbereichen.
Die Skyline der Frankfurter Innenstadt wird von 4.000 km Glasfaserkabeln unterwandert [Bild: © Herrmann Wygoda]
Was bringt Frankfurt für die Zukunft? IT wird immer wichtiger: Der Bedarf an Rechenzentren steigt – ob durch IoT, Big Data oder Künstliche Intelligenz. Doch die Energieversorgung muss nachhaltiger werden.
Die Welt
Bin ich schon drin? Bin ich schon drin? Das fragen sich die ersten Internet-Nutzer in Deutschland. Ob AOL, Compuserve oder Netscape: Viele Namen sind inzwischen vergessen, doch mobiles Internet oder Tauschbörsen verändern die Welt.
Das Netz wird sozial Böses Erwachen: Dem Rausch des Internet-Booms folgt der Kater. Viele Start-ups verschwinden wieder, doch solide Anbieter und innovative Unternehmen sorgen für das Web 2.0.
Neue Services dank IoT Alles mit allem vernetzt: Das Internet of Things wird zum Internet of Everything. Und Smartphones entwickeln sich zum Standardmittel der Kommunikation.
Unterhaltende Cloud Digitalisierung wird normal: Webbasierte Angebote wie Spotify, Netflix und Uber revolutionieren den Alltag. Entsprechend sinken die Nutzungszahlen von CDs, DVDs oder Taxis.
Ökologische Energien für Rechenzentren Fridays for Future: Der Klimaschutz wird zu einem dominierenden Thema. Er führt nicht nur zu Hitzewellen und Schulstreiks, sondern entscheidet auch zunehmend Wahlen.
KI & Machine Learning - was bringt die Zukunft? Mensch oder Maschine: Künstliche Intelligenz erobert immer mehr Bereiche. Und die Nutzer merken immer später, ob sie mit einem Support-Mitarbeiter oder Chatbot sprechen.